Albert Anker, schon damals international anerkannter Berner Kunstmaler, setzte sich als Grossrat in den 1870er Jahren für den damaligen Kantonsbeitrag an das Kunstmuseum Bern ein. Der so, in weitaus ärmeren Zeiten mitfinanzierte Museumsbau des Berner Stadtbaumeisters Eugen Stettler steht noch heute. Aber dieser «Stettler-Bau» und der ein Jahrhundert später gebaute Erweiterungsbau sind derart sanierungsbedürftig, dass dem Kunstmuseum in wenigen Jahren aus Sicherheitsgründen die Schliessung wichtiger Ausstellungsflächen droht.

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Mit einem Ja zum beantragten Projektierungskredit von 15,7 Mio Fr. nicht nur diese Gefahr abgewendet werden, sondern auch grünes Licht für einen zukunftsweisenden Neubau gegeben werden: mit zusätzlichen Ausstellungsräumen, endlich zugänglich auch für Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigungen und besser geeignet für verstärkte Kulturvermittlung an Schulklassen.

Das jahrelang gründlich entwickelte Neubauprojekt darf den Kanton dank beschlossenem Kostendach am Ende nicht mehr als 81 Millionen Franken kosten. Auch die Stadt Bern leistet Beiträge. Und vor allem werden von privater Seite werden mehr als 50 Mio. Fr. beigesteuert – sie stehen nicht zur Verfügung, wenn das Nein-Komitee mit seinem Anti-Stadt-Reflex und Spar-Phantasien die kantonale Volksabstimmung gewinnen sollte.

Mit einem JA zum Projektierungskredit eröffnen wir dem Kunstmuseum Bern, einer der ältesten Kunstsammlungen der Schweiz, eine Zukunft als Kulturstätte von nationaler Bedeutung. Im Vergleich zu Museums-Neubauten in anderen Städten ist es nicht teuer. nicht teuer.Ein JA ermöglicht – um am Slogan des breit abgestützten JA-Komitees anzuknüpfen – ein würdiges «Haus für Hodler», Anker, Picasso, van Gogh und andere Kunstschätze, auf die wir im Kanton Bern stolz sein dürfen.

Für den GFL-Vorstand: Bruno Vanoni, Grossrat

Weitere Abstimmungsempfehlungen für den 14. Juni: