Schon bevor die Session begonnen hatte, habe ich das Instrument der „Anfrage“ genutzt und dem Regierungsrat schriftlich drei Fragen gestellt:

  • zum „Schweizerischen Blindenmuseumin Zollikofen, auf dem Areal der Blindenschule. Das Ziel: das „Blindenmuseum“ soll ab 2028 auf der Liste der Kulturinstitutionen von regionaler Bedeutung stehen, die vom Kanton und den Regionsgemeinden finanzielle Beiträge erhalten. Die schriftliche Antwort des Regierungsrates, die am Ende der ersten Sessionswoche eintraf, lässt hoffen… (mehr dazu bald auf meiner persönlichen Webseite: www.brunovanoni.ch)

In der Ratsdebatte über die Berner Bildungsinitiative habe ich bedauert, dass kein (breiter abgestützter) Gegenvorschlag erarbeitet worden ist und gefordert, dass

  • neben der geforderten „hohen Bildungsqualität“ in den Schulen auch die Chancengerechtigkeit gefördert wird. Ich tat dies auch als Mitglied des Vereins Volksschule ohne Selektion. Nachdem es keinen Gegenvorschlag gibt, gilt mein Einsatz weiterhin uneingeschränkt der Bildungsinitiative, zu der es voraussichtlich im September eine kantonale Volksabstimmung gibt. (Wer will, kann meine Voten im online-Video-Protokoll nachhören)

Zusammen mit Aktiven aus lokalen und kantonalen Naturschutz-Organisationen (Pro Natura, BirdLife, WWF) habe ich zu Beginn der zweien Sessionswoche vor dem Rathaus an die Grossratsmitglieder kleine Bio-Wildblumen-Säckchen verteilt, mit dem Aufruf:

Ausgehend von meinem früheren Engagement im Grossen Rat im Zusammenhang mit der Zukunft des INFORAMA auf der Rütti in Zollikofen habe ich mich schon lange vor der Session bei der zuständigen Stelle des Kantons nach dem Stand der Planung für Neubauten (inkl. Auto-Einstellhalle) und Verbesserungen in der öV-Erschliessung erkundigt und vor allem

  • nachgefragt, wann endlich auf dem beliebten Spazierweg der Wahlen-Allee etwas für die Verkehrssicherheit der Zufussgehenden unternommen werde, z.B. mit der Signalisation und Durchsetzung von Tempo 30. Zu meiner Überraschung (und Freude!) erhielt ich eine detaillierte schriftliche Antwort mit der Kernaussage des Kantons: „Wir sind mit der Gemeinde Zollikofen so verblieben, dass auf der Allee so rasch als möglich eine 30er-Zone geschaffen werden soll und haben dazu explizit unser Einverständnis signalisiert.“ Auch dazu folgen bald mehr Infos auf meiner persönlichen Website www.brunovanoni.ch

Um an diesem Thema (und vielen weiteren Anliegen) dran zu bleiben, hoffe ich auf eine Wiederwahl in den Grossen Rat. Drei Vorstösse habe ich – parteipolitisch breit bis sehr breit abgestützt – in der letzten Session noch deponiert, damit nach den Wahlen darüber diskutiert und entscheiden werden kann:

Es würde mich freuen, diese Anliegen (und weitere Herzensanliegen) nach den Wahlen im Grossen Rat weiterhin persönlich vertreten zu können.

 

Bruno Vanoni, Grossrat, Liste 9 GRÜNE, Kand.-Nr. 09.03.2 (bitte in Zollikofen 2x auf jede Liste)

Regierungsratswahlen vom 29. März: bitte diese (und nur diese Namen) auf die Wahlliste schreiben: Aline Trede, Evi Allemann, Hervé Gullotti, Reto Müller. > www.zämewitercho.ch